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Ziit zum BÄCHere
Wie sagten wir doch so schön auf dem nach Hause Weg…was in Bäch passiert das bleibt in Bäch. Phamuhaha :D, alter Tee von gestern, ihr liebe Berichtleser hört alles aus erster Hand! Aber lasst mich ausholen...
Es war einer dieser Freitage, die danach schreien, die vergangenen fünf Werktage in einem Schwall aus Spirituosegetränken und fetten Schlagerbässen zu vergessen. An dieser Stelle sei ein erstes guggenmässiges Dankeschön an Manu gerichtet, der uns den Fetzbus besorgte ;) In diesem stimmungsgeladenen Gefährt ging es dann los in die Schlacht Richtung Bäch. Auch wenn einige unserer besten Krieger fehlten als wir loszogen; wir waren siegessicher! (Im Übrigen zeigte sich im Vorfeld, dass man auch mit Berserkerschminke kreativ sein kann, jedoch auf den 3er mit dem beschissen brennenden Nachgeschmack lasse ich mich nicht mehr ein :P) Als wir sodann in Bäch ankamen, hatte unsere Armada einen weiteren harten Schlag erlitten. Der Kühne J.P. ward beim Seedamm in einen Hinterhalt geraten und konnte aufgrund der technischen Überlegenheit seines Gefährts nicht mehr zu uns stossen. Das nächste Mal nemet er die Kutsche ;) Nach einer kurzen Starteinlage im Bächner High-Society-Viertel schlugen wir den Weg auf das Festareal ein. Im Übrigen muss man den einzigen Strauch auf der grossen weiten Wiese in diesem Monat nicht mehr düngen, wir haben ihn flora-technisch aufgepäppelt ;) Das Festareal entpuppte sich zwar auf den nötigsten Platz beschränkt, was es aber nicht minder interessant machte. Jedoch flösste uns ein erster Blick in unseren Festsaal erste Ernüchterung ein. Eine Stunde vor unserem Auftritt kratzte der Altersdurchschnitt der Anwesenden noch scharf am 30-Jahr Dienstjubiläum, und die Stimmung liess doch vermuten, dass irgendwo ein Strohball durch den Raum rollen muss. In solchen Situationen gilt es, sich etwas Weiteres einzuflössen, nämlich gute alte Heiltränke in diversen Farben. Natürlich stilecht mit dem Trinkhorn, yhaaa. Als wir dann zu unserem Auftritt schritten, hatte sich die ganze Situation gebessert und wir wurden doch von gefüllten Tischen und doch einigen stehenden Ovationen empfangen. Und erneut wurden die Riesling Schränzer ihrem Ruf als Stimmungsmacher gerecht. Die Lieder fätzten, die Susis röhrten und die Schlagzeuger liessen die Halle erzittern. Zu den Schlagzeugern sei gesagt dass ich Sven meinen guggerigsten Respekt zollen will, während dem mir die Schminke in die Augen rann, zog er die volle Zeit seine Drums mit dem Kriegshelm des schwarzen Ritters durch, HAMMERMÄSSIG SVEN! Nach triumphalem Auszug kam sogleich (nach einer spontanen Gässle-Einlage vor einer Bar (die Qualität unseres Spielpensums sei dahin gestellt)), der nächste triumphale Einzug, ab an die Baar ;D Dabei konnte auch nach einigen Doubleversuchen die Auferstehung des fast originalen Jean-Pière gefeiert werden. Nach einigen Anmachversuchen einer alternden Krankenschwester, einer neuen Austragung von Extrem-Ninja und noch viel mehr lustigen Wer-hat-mich-da-angestupst-Aktionen zogen wir unsere Bahnen durch das reiche Mass an Unterhaltung. Dabei fiel auch auf, dass sich unsere Trinkhörner trotz ihres von Chanel No5 abhebenden Geschmacks einer grossen Beliebtheit erfüllen, und in einigen Variationen mit den unterschiedlichsten Getränken zum Einsatz kamen. Und wer wären wir, wenn wir nicht nach dem edelsten aller Gebote gehandelt hätten, das da heisst: Save the best fort he last! Ich will nicht zu viel verraten, und so euer Fantasie möglichst viel Freiraum lassen, jedoch ein bisschen Stoff zum Träumen erhaltet ihr: Zu fünft schmust es sich zwar nicht am besten, aber am unterhaltsamsten, der Arsch ist zum halten da, und es ist ziemlich mühsam, eine 10-stellige Nummer auf einem Schlüsselbein zu verewigen. Wer sich eine lustige Geschichte hierzu gebildet hat, darf uns diese sehr gerne in unserem Gästebuch mitteilen ;P So fuhren wir also nicht mehr ganz vollzählig, aber immerhin mit Tittenfutz (so heisst der wirklich), dem Tintenfuchs zurück in unsere gelobte Heimat. Abschliessend ist zu sagen, Bäch es war toll, das nächste Mal bitte ein bisschen später anfangen, aber ich freue mich schon auf das nächste Mal ;)
PS. Ich wurde schon oft gefragt, unter Einfluss welcher Stoffe ich meine Berichte schreibe, hier das heutige Rezept. Als Apéro eine lauwarme Linth-Lindor-Kugel, zum Hauptgang ein Snus, und zum Abschmecken des ganzen etwas Ice-Tea. Für Kind und Kegel sei hier gesagt: Macht das nicht zu Hause nach! Das Lesen des Berichtes in Zusammenhang mit dem vorherigen Schreiben dessen kann zu gesundheitlichen Schäden führen.
Haltet eure Waden geschmeidig, der nächste Wahnsinn lässt nicht lange auf sich warten!
Wadä, 16.01.2012

